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Geschichte

Die Rechte an der Modemarke hat die gleichnamige Aktiengesellschaft Escada AG. Gegründet wurde das Modehaus von Margaretha (* 1933, † 4. Juni 1992) und Wolfgang Ley 1976 in München, der das Unternehmen nach dem Tod seiner Frau bis 2006 weiterführte.

ESCADA ist ein international tätiger Luxusmodekonzern, der Designer-Damenmode und Accessoires (Taschen, Schuhe, Kleinlederwaren) herstellt und verkauft. Als Lizenzprodukte werden Düfte, Brillen und Kindermode vertrieben.

ESCADA wurde 1976 von dem schwedischen Topmodel Margaretha und dem jungen Unternehmer Wolfgang Ley in München gegründet, benannt nach einem Rennpferd. Die Arbeitsverteilung der beiden war schnell geklärt: Während Margaretha sich um die kreativen Arbeiten kümmerte, übernahm Wolfgang den finanziellen Teil und den Verkauf. Das Unternehmen ging auf Grund seines Erfolges 1986 an die Börse.

Wolfgang Ley führte das Unternehmen nach dem Tod seiner Frau 1992 allein weiter. Von den Banken dazu gedrängt, übernahm Ley Unternehmen wie Kemper oder Schneberger, die sich jedoch als Sanierungsfälle entpuppten. Mehrere Restrukturierungen und Designer folgten. Peter Zühlsdorff wurde 1998 Aufsichtsrat von Escada, sollte Ley helfen und den Übergang in die Ära nach Ley gestalten.

HMD erwarb im Jahr 2003 für 45 Millionen Euro ein 27%-Paket. Das Management der HMD sowie Zühlsdorff überzeugten Ley schließlich dem Unternehmen nur noch als Creative Chairman und Berater zu dienen.

Der Mitbegründer Wolfgang Ley trat am 31. Januar 2006 als Vorstandsvorsitzender zurück und übergab das Amt an seinen Nachfolger Frank Rheinboldt, der als eine der ersten Maßnahmen die Dividende strich. Im Mai darauf musste Rheinboldt das Unternehmen unter anderem auf Grund eines Konflikts mit Hauptaktionär Rustam Aksenenko, dessen Firma Finartis etwa 25% der Aktienanteile an der ESCADA AG besitzt, verlassen. Sein Nachfolger ist Jean-Marc Loubier, der vorher bei LVMH (Louis Vuitton) arbeitete.

Am 20. Juni 2008 wurde bekannt, dass Günter Herz rund 10% der Anteile von ESCADA eingekauft hat. Daraufhin muss nun der Vorstandsvorsitzende Jean-Marc Loubier den Sitz räumen. Er wird durch Bruno Sälzer ersetzt, der zuvor bei Hugo Boss tätig war.

ESCADA trägt 100 % der Anteile der Tochtergesellschaft Primera AG, welche wiederum die Marken apriori, BiBA, cavita und Laurèl besitzt. Heute hat die ESCADA AG weltweit 202 eigene Shops und ist in mehr als 60 Ländern vertreten.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Escada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.