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Matrosenkleider als Schuluniform in Ungarn

Hauptartikel: Schuluniformen in Japan

An vielen japanischen Mittel- und Oberschulen tragen die Mädchen als Schuluniform einen Matrosenanzug (jap. セーラー服 Sērāfuku). Zum ersten Mal wurde er 1921 in der Mädchenakademie Fukuoka (福岡女学院 Fukuoka jogakuin [1]) von der Direktorin Elisabeth Lee nach dem Vorbild ihrer Sportkleidung in Großbritannien eingeführt. Bald fand die Matrosenkleidung als Mädchen-Schuluniform landesweit Verbreitung, während sich die Schuluniform der Jungen meist an der (preußischen) Heeresuniform orientierte. Klassischerweise sind Matrosenhemd und Rock abgesehen von den weißen Streifen durchgängig in einem dunklen Blau gehalten; heutzutage sind die Schuluniformen meist farbenfroher, wobei die Farben Dunkelblau, Weiß und Grau dominieren.

Matrosenkleider (Bluse und Röcke) sind die Schuluniform in den meisten Gymnasien und anderen Mittelschulen in Ungarn seit mehr als hundert Jahren. Es ist darum interessant, weil Ungarn keine Meeresküste und keine Marine mehr hat. Der Gebrauch ist wahrscheinlich gegen 1900 aus Deutschland via Österreich-Ungarn übernommen worden. Matrosenkleider gelten nur für Mädchen als Uniform, aber dort auch nicht für den Schulalltag, sondern nur für festliche Gelegenheiten.

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